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Alles über Blaulichtfilter

Wir erhalten viele Fragen zum Thema Brillen mit Blaulichtfilter. Ist ein Blaulichtfilter nützlich oder unnötiger Schnick-Schnack? Ist das Blaulicht von Bildschirmen und Smartphones schädlich für das Auge oder nicht? Um Klarheit zum Thema Blaulichtfilter zu schaffen, findest du auf dieser Seite alle relevanten Fragen und Antworten.


Sind Bildschirme wirklich so schlecht für die Augen? Steckt also in Redewendungen wie „Du bekommst quadratische Augen“ auch etwas Wahrheit?

Schädlich für die Augen ist ein weitläufiger Begriff. Fakt ist, dass das Starren auf den Monitor aus kurzen Distanzen (Blickmonotonie) sowie fehlendes natürliches Licht zu starker Kurzsichtigkeit führen kann. Noch bis zum 30. Lebensjahr regt beides das Wachstum des Auges an: Es wird länger als normal. Die Redewendung: „du bekommst quadratische Augen“ ist Quatsch. Zumindest wird die Sehstärke des Auges durch langes Starren nicht schlechter. Allerdings könne es die Augen reizen. Denn wer starrt, blinzelt seltener und lässt den Blick kaum schweifen. Die Folge: Der Tränenfilm des Auges wird nur noch schlecht verteilt, das Auge wird trocken und die Bindehaut gereizt. Dazu müsse man allerdings sehr ausgiebig starren oder bereits unter trockenen Augen leiden.

Warum ist das blaue Licht der Bildschirme/ Smartphones so gefährlich?

Gefährlich – da scheiden sich die Meinungen der Augenärzte. Während sich das Spektrum des Sonnenlichts gleichmäßig über alle Wellenlängen verteilt, zeigt sich bei LEDs ein deutlicher erhöhter Anteil im Bereich des blauen Lichts von 400 bis 480 Nanometer. Dieser Wellenlängenbereich ist besonders energiereich. Das energiereiche Licht führt bei unserem Sehorgan zu sogenanntem fotooxidativem Stress. Hierbei entstehen Sauerstoffradikale, welche die Proteine und Lipide im Augen schädigen können. Blaues Licht unterdrückt die Hormonherstellung stärker als andere Farben. Unser Körper reagiert auf Licht, indem er das Hormon Melatonin produziert. Es sorgt dafür, dass wir bei Helligkeit wach und leistungsfähig sind. Blaulicht steht im Verdacht, die Produktion des für den Schlaf verantwortlichen Hormons Melatonin zu senken. Seit kurzem steht blaues Licht außerdem im Verdacht Kurzsichtigkeit auszulösen. Immer häufiger trifft es hier Schulkinder und Jugendliche. Es wird hier eine Verbindung zu LED-Displays vermutet.: ’Naharbeit‘ bei Kindern und Jugendlichen – also lesen oder auf den Bildschirm von Handy oder Computer schauen – scheint die Entwicklung der Kurzsichtigkeit zu fördern. Auch die Annahme, das blaue Licht der Bildschirme störe unseren Schlafrhythmus, ist eine weit verbreitete Annahme. Allerdings ist auch hier, wie bei den anderen Hypothesen, noch kein ausreichender wissenschaftlicher Beleg erbracht worden.

Helfen Blaulichtfilter tatsächlich?

Blaulichtfilter können Ermüdungserscheinungen der Augen beim Arbeiten oder Spielen am Computer vermindern. Am Abend kann der Filter dem Körper helfen, sich auf die bevorstehende Nachtruhe vorzubereiten. Er kann ebenfalls zur Verminderung von Konzentrationsschwierigkeiten beitragen. Dies ist allerdings alles ein persönliches Empfinden. Es handelt sich hier also um ein rein subjektives Empfinden, viele Träger einer Blaulichtfilterbrille berichten, dass es ihnen damit über den Tag besser gehe, weniger trockene Augen, seltener Kopfschmerzen, weniger müde vom Starren auf den Bildschirm. Man könnte sie als eine Art „Wellness für die Augen“ nennen.

Gibt es Brillen mit Blaulichtfilter auch mit Sehstärke?

Charlie Temple bietet die Blaulichtfilter auch mit Sehstärke an. Sph. +6,00/-6,00 dpt. Und zyl. Bis -2,00 dpt.

Wie oft sollte man beim Spielen/ bei der Arbeit am PC Pausen einlegen?

Nach 60 Minuten intensiver Arbeit/ Spielen am Monitor empfiehlt sich eine Unterbrechung von fünf bis zehn Minuten.

Was ist dran an dem Mythos „Es ist schädlich für die Augen, im Dunkeln zu spielen – man braucht immer noch mindestens eine zweite Lichtquelle“?

Mythos ist auch dass Schmökern im Schummerlicht die Augen verderben soll. Zwar ermüden die Augen bei schlechtem Licht schneller, doch zu bleibenden Sehschäden führt die abendliche Lektüre auch nicht. Allerdings kann das Auge eine bereits bestehende Fehlsichtigkeit im Dunkeln schlechter als im Hellen ausgleichen. Das kann zu Kopfschmerzen und brennenden Augen führen. Beim Spielen am Computer in dunkler Umgebung kneift man automatisch stärker die Augen zusammen um alles deutlicher und schärfer sehen zu können. Dies führt nicht nur zu schnelleren Ermüdungserscheinungen, sondern langfristig auch zu Falten an der Stirn bzw. Krähenfüssen.

Welche „Übungen“ kann man machen, um die Augen während der Arbeit am PC/ Spielen etwas zu entlasten?

Direkte Übungen gibt es nicht. Aber einige Tipps, die zur Entspannung führen können: Man sollte die Augen in der Ferne schweifen lassen. Oft blinzeln und/oder in alle Himmelsrichtungen schauen. Abwechselnd nach oben, unten, rechts und links schauen, ohne dabei den Kopf zu bewegen. Um Deine Augen auf die tägliche Bildschirmarbeit vorzubereiten und sie abends wieder zu entspannen, können warme, feuchte Augenumschlägen am Morgen und Abend zur Aktivierung der Liddrüsen helfen. Dazu einfach zwei Wattepads anfeuchten, auf die Augen legen und dabei entspannen. Lüften nicht vergessen um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Und ganz wichtig: Wenn Du kurzsichtig bist und viel vor dem Laptop oder PC sitzt, solltest Du einige Tipps beherzigen. Es ist wichtig, mit der richtigen Brille ausgestattet zu sein. Sowohl Dioptrie als auch die auf den Arbeitsplatz korrekt abgestimmte Brillenversorgung sind hierfür die Voraussetzung. Kontaktlinsenträgern ist zudem davon abzuraten, diese vor dem Bildschirm zu tragen. Ohne Kontaktlinsen erhält das Auge mehr Sauerstoff und es wird keine Flüssigkeit entzogen.

Welchen Abstand sollte man zu seinem Bildschirm einhalten?

Der Abstand zum Monitor sollte mindestens 50 cm betragen. Empfohlen werden sogar meist 60 bis 100 cm. Die Entfernung hängt allerdings auch von der Größe des Bildschirms ab. Bei kleineren 15-Zoll-Bildschirmen dürfen es auch 50 cm sein.

Wie steht es mit VR Brillen? Die Linsen sind sehr nahe am Augen – ist dieser geringe Abstand gefährlich?

Ein Faktum ist, dass es bislang keinerlei wissenschaftliche Belege dafür gibt, dass die Verwendung von VR-Brillen die Augen schädigt oder für entstehende Kurzsichtigkeit verantwortlich ist. Das allerdings gilt nur für Erwachsene. Bei Kindern zeigen Studien, dass die Verwendung der Brillen Kurzsichtigkeit möglicherweise erzeugen könnte. Weiterhin kann das Benutzen der VR Brillen zu Schwindel und Übelkeit führen. Der sogenannten Kinetose, See bzw. Reisekrankheit. Grund dafür sind zu hohe Latenzen und stark wechselnde Bilder. Kommt es dann noch dazu, dass Kopfbewegungen mit dem, was man zu sehen bekommt, nicht übereinstimmen, wird einem übel.