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23 May 2019. Autor: Charlie

Augen und Dämmerlicht

„Lies nicht in der unter der Bettdecke“ war ein Satz, den wir in jungen Jahren sehr oft gehört haben. Doch die Dämmerung / schlechtes Licht beeinträchtigt unsere Augen nicht bzw. schadet ihnen auf lange Sicht nicht. Dies kann jedoch zu geröteten Augen und Kopfschmerzen führen. Grund dafür ist, dass der Ziliarmuskel in der Dämmerung ständig daran arbeiten muss, die Linse zu straffen, um die Buchstaben lesen zu können. Zusätzlich benötigen die lichtempfindlichen Stäbchen auf der Netzhaut den Farbstoff Rhodopsin, um richtig zu arbeiten und am Prozess der sogenannten Phototransduktion teilzunehmen. Während dieses Prozesses wandeln die Stäbchen und Zapfen Lichtenergie in elektrische Signale und visuelle Reize in Nervenimpulse um. Bei reduziertem Licht ändert sich die Molekülstruktur und das Auge muss sich mehr Mühe geben, um dies perfekt zu tun. Solange die Augen in der Nacht genügend Zeit zur Regeneration haben, schadet dies den Augen nicht. Schlechtere Lichtverhältnisse können jedoch zu Kurzsichtigkeit führen. Es scheint, dass sich das Genießen von natürlichem Licht für einige Stunden lang pro Tag positiv auf die Augengesundheit auswirkt. Es gibt also Hinweise darauf, dass ein Mangel an natürlichem Licht Kurzsichtigkeit begünstigen kann, die mit dem Botenstoff „Dopamin“ kombiniert zu sein scheint, der bei hellem Licht in der Netzhaut des Auges entsteht. Dopamin ist dafür verantwortlich, dass das Auge vom Tag- zum Nachtsichtbereich wechselt, und scheint das Ausdehen des Augapfels zu stoppen, was möglicherweise für Myopie verantwortlich ist. Ausreichend Tageslicht wirkt sich also positiv auf die Augengesundheit aus - wir empfehlen einige Spaziergänge.